Südkorea will sich dafür einsetzen, dass die traditionelle Kampfkunst Taekwondo als gemeinsames immaterielles Kulturerbe Süd- und Nordkoreas in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wird.
Das Komitee für kulturelles Erbe der Behörde für Nationales Erbe KHS wählte bei einer jüngsten Sitzung Taekwondo als nächsten Kandidaten für eine gemeinsame oder erweiterte Aufnahme in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aus.
Nordkorea hat bereits einen Antrag auf die Aufnahme von Taekwondo in die Liste gestellt.
KHS will zunächst die Option in Erwägung ziehen, dass sich beide Koreas um die gemeinsame Aufnahme von Taekwondo in die Liste im Dezember bemühen werden.
Sollte dies gelingen, wäre dies die zweite gemeinsame Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes, nachdem beide Koreas 2018 die Aufnahme des traditionellen Ringkampfs Ssireum in die Liste erfolgreich durchgesetzt hatten.