Der Handel zwischen Nordkorea und China ist laut Daten letztes Jahr um 25 Prozent zum Vorjahr auf etwa 2,735 Milliarden Dollar gestiegen.
Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag. Zitiert wurde die chinesische Zollverwaltung.
Das Handelsvolumen habe sich damit auf das Niveau von vor der Grenzschließung Nordkoreas im Jahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie erholt. Der bilaterale Handel erreiche jedoch nach wie vor nur etwa die Hälfte des Niveaus von vor der Verabschiedung einer Sanktionsresolution des UN-Sicherheitsrats im Jahr 2017, welche zu einem drastischen Rückgang führte, hieß es.
China ist Nordkoreas wichtigster Handelspartner. Nordkorea exportiert unter anderem Perücken in sein Nachbarland und importiert Plastikwaren und Möbel.
Die 2017 angenommene Resolution des UN-Sicherheitsrats verbietet den Export von Industriemaschinen und Transportgeräten, die für militärische Zwecke eingesetzt werden könnten, nach Nordkorea. Auch ist die Ausfuhr von Lebensmitteln und elektronischen Geräten aus Nordkorea untersagt.