Korea ist am Montag von klirrender Kälte heimgesucht worden.
In Seoul soll das Quecksilber auch am Tag bei null Grad liegen.
Für manche Landesteile wird auch am Tag vor Kälte gewarnt.
Die Kälte soll ab Dienstag, im traditionellen Kalender „Daehan“, der "Tag großer Kälte" genannt, ihren Höhepunkt erreichen.
Am Dienstagmoren sollen die Temperaturen in den meisten Landesteilen mehr als zehn Grad tiefer als am Montag liegen. In Cheorwon wird mit minus 17 Grad gerechnet, in Seoul mit minus 13 Grad.
Aufgrund von starken Winden wird erwartet, dass die gefühlte Temperatur noch niedriger sein wird. Ab Montagabend sollen landesweit Warnungen vor Starkwind in Kraft treten.
Grund ist das sogenannte „Blocking“-Phänomen. Der Luftstrom wird durch ein Hochdruckgebiet blockiert, weshalb kontinuierlich kalte Luft in Richtung der koreanischen Halbinsel strömt.
Die bislang größte Kältewelle in diesem Winter soll bis zum Wochenende andauern.