Das Militär geht den Vorwürfen nach, dass das Defense Intelligence Command (DIC) einen angeblichen Täter der jüngsten Sendung von Drohnen nach Nordkorea unterstützt haben soll.
Das Verteidigungsministerium beteilige sich an dem gemeinsamen Untersuchungsteam von Militär und Polizei und unterstütze eine schnelle und gründliche Untersuchung, teilte ein Mitarbeiter des Ministeriums am Montag mit.
Sobald Untersuchungsergebnisse vorliegen, würden nötige Maßnahmen ergriffen, hieß es.
Nordkorea hatte Anfang Januar behauptet, dass Drohnen aus Südkorea am 4. Januar und zuvor im vergangenen September in seinen Luftraum eingedrungen seien. Daraufhin hatte sich ein Student einer Graduiertenschule mit Nachnamen Oh in einem Medieninterview zu den Drohneneinsätzen bekannt.
Unterdessen berichtete ein Medienunternehmen unter Berufung auf eine Quelle, es sei bestätigt worden, dass Oh mit Unterstützung des geheimdienstlichen Kommandos DIC Tarnfirmen betrieben habe. Diese sollen verdeckte Operationen des Militärs durchgeführt haben.
Oh habe zwei Internetmedien gegründet und betrieben, die hauptsächlich über Nordkorea berichten sollen. Ein Agent des DIC im Stabsoffiziersrang habe diese Medien als Tarnfirmen für verdeckte Operationen genutzt und ihnen etwa zehn Millionen Won (rund 6.800 Dollar) hierfür bereitgestellt, so der Bericht.