Südkorea wird voraussichtlich im Februar ein Programm für Steuervergünstigungen für diejenigen Aktienanleger einführen, die ausländische Aktien veräußern und an die einheimische Börse zurückkehren.
Dies gab das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen am Dienstag als eine Folgemaßnahme zu den im Rahmen der Strategie für Wirtschaftswachstum 2026 bekannt gegebenen Maßnahmen zur Belebung des einheimischen Kapitalmarktes und zur Stabilisierung des Devisenmarktes bekannt.
Eingeführt wird ein „Reshoring Investment Account“ (RIA). Wer von Steuerbegünstigungen profitieren will, muss zunächst die mit Stand 23. Dezember 2025 in seinem Besitz befindlichen ausländischen Aktien auf ein RIA-Konto übertragen und dann veräußern. Das Geld muss dann in den koreanischen Won umgetauscht und in inländische Aktien oder Aktienfonds investiert werden. Die Anlage muss mindestens ein Jahr bestehen bleiben.
Sollte die Veräußerung im ersten Quartal erfolgen, wird die Kapitalertragssteuer für die ausländischen Aktien um 100 Prozent reduziert. Bei einer Veräußerung im zweiten Quartal wird es eine Steuerermäßigung von 80 Prozent geben, bei einem Verkauf im zweiten Halbjahr eine Ermäßigung von 50 Prozent.