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Politik

Zwei US-Investoren von Coupang werfen Seoul diskriminierende Behandlung vor

Write: 2026-01-23 10:34:43Update: 2026-01-23 13:18:30

Zwei US-Investoren von Coupang werfen Seoul diskriminierende Behandlung vor

Photo : YONHAP News

Zwei US-Investoren von Coupang haben eine Petition bei der US-Regierung eingereicht, um eine Untersuchung und Maßnahmen bezüglich der diskriminierenden Behandlung der Firma durch die südkoreanische Regierung zu fordern. 

Die Investmentfirmen Greenoaks und Altimeter gaben in einer Pressemitteilung am Donnerstag (Ortszeit) bekannt, dass sie den US-Handelsbeauftragten ersucht hätten, die Maßnahmen der südkoreanischen Regierung in Bezug auf Coupang zu untersuchen. Sie hätten auch darum gebeten, angemessene handelspolitische Abhilfemaßnahmen, darunter Zölle und andere Sanktionen, zu ergreifen. 

Nach weiteren Angaben schickten sie der Regierung in Seoul eine Mitteilung über die Absicht, gemäß dem koreanisch-US-amerikanischen Freihandelsabkommen Schiedsklagen einzureichen. 

Sie warfen den koreanischen Behörden vor, nach dem Datenleck bei der E-Commerce-Plattform eine gegen Coupang gerichtete Kampagne durchzuführen. Als deren Folge hätten Investoren Verluste in Höhe von Milliarden Dollar erlitten. 

Die Investmentfirmen behaupteten, dass Seoul auch in den Bereichen Arbeit, Finanzen und Zoll, die wenig mit dem Datenleck zu tun hätten, umfassende Aktionen eingeleitet habe, um das Geschäft von Coupang zu lähmen. 

Nachdem Coupang in Korea am 30. November 2025 ein Datenleck von personenbezogenen Daten seiner Kunden bekannt gemacht hatte, rutschte der Aktienkurs der Muttergesellschaft Coupang Inc. an der Börse in New York um etwa 27 Prozent ab.

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