US-Präsident Donald Trump hat einen Tag nach der Ankündigung einer Erhöhung der Zölle auf koreanische Produkte auf 25 Prozent die Möglichkeit eines Dialogs angedeutet.
Man werde mit Korea eine Lösung ausarbeiten, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit).
Zuvor hatte ein Beamter des Weißen Hauses auf Anfrage von KBS per E-Mail Trumps Zolldrohung damit erklärt, dass Präsident Trump die Zölle gesenkt habe, Südkorea jedoch seine Versprechen im Gegenzug dafür nicht erfülle.
Der Beamte bezog sich offenbar auf die noch ausstehende parlamentarische Verabschiedung eines südkoreanischen Sondergesetzes über Investitionen in den USA. Das Gesetz ist für die Umsetzung der von Seoul im Gegenzug für die Senkung der Zölle zugesagten Investitionen in den USA erforderlich.
Trump hatte am Montag (Ortszeit) auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social erklärt, dass sich die südkoreanische Legislative nicht an das Abkommen mit den USA halte. Er erhöhe somit die Zölle auf Autos, Holz und Pharmazeutika aus Korea sowie alle anderen reziproken Zölle von 15 Prozent auf 25 Prozent.