Der Interimschef von Coupang in Korea, Harold Rogers, wird voraussichtlich am Freitag zu einer Befragung bei der Polizei erscheinen.
Gegen ihn wurde Anzeige erstattet. Ihm wird im Zusammenhang mit der „eigenen Untersuchung“ der Firma zum jüngsten Datenleck die Vernichtung von Beweismitteln vorgeworfen.
KBS hat erfahren, dass Rogers die Bereitschaft bekundet habe, einer dritten Vorladung der Polizei nachzukommen.
Die Polizei hatte den Unternehmer zuvor zweimal vergeblich vorgeladen.
Das E-Commerce-Unternehmen hatte im Dezember die Ergebnisse seiner eigenen Untersuchung bekannt gegeben. Ein ehemaliger chinesischer Mitarbeiter habe unbefugten Zugriff auf 33 Millionen Kundenkonten erlangt, aber nur von etwa 3.000 Konten Kundendaten gespeichert, hatte es geheißen.
Der Leiter der Polizeibehörde von Seoul, Park Jeong-bo, sagte jedoch am Montag, es werde davon ausgegangen, dass Daten von mehr als 30 Millionen Kundenkonten gestohlen worden seien.