Kim Keon-hee, Ehefrau von Ex-Präsident Yoon Suk Yeol, ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
Das Bezirksgericht Seoul Zentral verurteilte Kim am Mittwoch zu 20 Monaten Gefängnis. Sie muss zudem 12,81 Millionen Won Strafe zahlen.
Kim war wegen verschiedener Vorwürfe vor Gericht gestellt worden, darunter Bestechlichkeit und Verstöße gegen das Kapitalmarktgesetz und das Gesetz zu politischen Geldern.
Das Gericht sprach die Angeklagte jedoch von dem Vorwurf frei, an der Manipulation des Aktienkurses des Automobilhändlers Deutsch Motors beteiligt gewesen zu sein. Auch im Zusammenhang mit den unentgeltlich angebotenen Umfragen von Machtmakler Myung Tae-kyun wurde sie für unschuldig erklärt.
Lediglich bezüglich des Vorwurfs, von der Vereinigungskirche teure Geschenke im Gegenzug für Gefälligkeiten erhalten zu haben, befand das Gericht Kim für teilweise schuldig.
Die Angeklagte habe ihren Status missbraucht, um sich zu bereichern. Sie habe die teuren Luxusartikel, die die Vereinigungskirche verbunden mit Bitten angeboten habe, nicht abgelehnt, sondern entgegengenommen, so die Richter.