Das UN-Kommando hat Bestrebungen in Südkorea für mehr Kontrolle über die Demilitarisierte Zone (DMZ) kritisiert.
Das auf Initiative der Demokratischen Partei angestrebte Gesetz zur Demilitarisierten Zone (DMZ) stehe im Widerspruch zum Waffenstillstandsabkommen, erklärte das Kommando am Mittwoch bei einem Treffen mit der Presse.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass nicht das UN-Kommando, sondern die südkoreanische Regierung den Zugang zur DMZ kontrolliert, sofern es um nicht-militärische Aktivitäten wie Tourismus oder den Schutz des Ökosystems geht.
Bei dem Termin am Mittwoch wurde deutlich gemacht, dass die Zuständigkeit für die Kontrolle des Zugangs von Zivilisten zum südlichen Teil der DMZ beim UN-Kommandeur liege.
Niemand bestreite, dass die südliche Hälfte der DMZ zum Hoheitsgebiet der Republik Korea gehöre, hieß es. Es sei aber bereits beim Waffenstillstand vereinbart worden, dass das UN-Kommando den Zugang zur Zone vom Süden her regelt.