„Golden“ aus dem Netflix-Animationsfilm „KPop Demon Hunters“ hat als erster K-Pop-Song einen Grammy gewonnen.
Bei der Premierenfeier der 68. Grammy Awards am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles wurde „Golden“ mit dem Preis für den besten Song für visuelle Medien (Best Song Written for Visual Media) ausgezeichnet.
Der Preis ging an die Songwriter des Liedes, darunter EJAE. Damit konnte erstmals ein K-Pop-Liedermacher oder -musikproduzent einen Grammy gewinnen.
„Golden“ wurde ein weltweiter Hit und erreichte als erster K-Pop-Song den Spitzenplatz sowohl der US-amerikanischen Single-Charts „Billboard Hot 100“ als auch der britischen Hitliste „Official Singles Chart Top 100“.
Unterdessen musste Rosé mit leeren Händen wieder gehen. Sie war für drei Grammy-Awards nominiert worden, darunter für den Song des Jahres und für die Aufnahme des Jahres.
Rosé war die erste K-Pop-Sängerin, die für einen der Preise in den Hauptkategorien (General Field) bei den Grammy Awards nominiert wurde, sollte eine Nominierung von BTS vor drei Jahren nicht berücksichtigt werden. Die Gruppe war bei den 65. Grammy Awards wegen ihrer Beteiligung am neunten Album von Coldplay für die Auszeichnung „Album des Jahres“ nominiert worden.
Zudem egalisierte Rosé mit drei Nominierungen den Rekord der meisten Grammy-Nominierungen eines K-Pop-Interpreten, den BTS bei der 65. Auflage aufgestellt hatten.
Katseye, eine in den USA ansässige Girlgroup des koreanischen Unterhaltungsunternehmens Hybe, war für den Grammy für den besten Nachwuchskünstler nominiert worden, ging aber ebenfalls leer aus. Der Preis ging stattdessen an Olivia Dean.