Der koreanische Autoteilehersteller Dongwon Metal wird im US-Bundesstaat Georgia eine Fabrik bauen.
Wie das Büro des Gouverneurs von Georgia am Donnerstag (Ortszeit) bekannt gab, plane die Firma, 30 Millionen Dollar in eine neue Produktionsstätte im Emmanuel County im Osten des Bundesstaates zu investieren. Dort sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen.
Dies wird die erste neue Investition eines südkoreanischen Unternehmens in Georgia sein, nachdem dort bei einer Razzia der Einwanderungsbehörde ICE im vergangenen September über 300 koreanische Arbeitnehmer festgenommen und inhaftiert worden waren.
Die Wiederaufnahme von Investitionen koreanischer Unternehmen stieß in Georgias politischen Kreisen auf ein positives Echo. Gouverneur Brian Kemp sagte, er begrüße, dass die Automobilindustrie Georgias neue Chancen und Arbeitsplätze für die Einwohner schaffe.