Das südkoreanische Präsidialamt hat gefordert, dass humanitäre Hilfe für Nordkorea unabhängig von der politischen Lage auf der koreanischen Halbinsel konsequent geleistet werden müsse.
Die entsprechende Äußerung machte ein Beamter des Cheong Wa Dae am Samstag in Bezug auf die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea.
Es sei klar, dass die in den Resolutionen enthaltenen Maßnahmen nicht dafür gedacht seien, humanitäre Hilfsaktivitäten für Nordkorea einzuschränken. Man hoffe, dass Nordkorea auf das Wohlwollen der internationalen Gemeinschaft eingehe und die Bemühungen der südkoreanischen Regierung um eine friedliche Koexistenz auf der koreanischen Halbinsel erwidere, hieß es.
Laut Berichten hat der Sanktionsausschuss des UN-Sicherheitsrats zu Nordkorea kürzlich für 17 humanitäre Hilfsprojekte Ausnahmen gewährt.
Dazu kam es, nachdem die US-Amerikaner ihre ablehnende Position geändert und schließlich der Ausnahmengewährung zugestimmt hatten. Dies wird als Teil der Bemühungen der Trump-Regierung gewertet, wieder den Dialog mit Nordkorea aufzunehmen.