In Südkorea werden Ausländer ab Dienstag einer verschärften Meldepflicht bei Immobilientransaktionen unterliegen.
Ziel ist es, Immobilienspekulation durch ausländische Staatsangehörige zu bekämpfen.
Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr gab am Montag bekannt, dass die entsprechend überarbeiteten Durchführungsverordnungen und -bestimmungen zum Gesetz zur Meldung von Immobilientransaktionen am Dienstag in Kraft treten.
Demnach sollen Ausländer beim Immobilienkauf ihren Aufenthaltsstatus und ihre permanente Adresse oder einen Ort angeben, an dem sie sich mindestens die Hälfte des Jahres (183 Tage) lang aufhalten.
Auch sollen hierfür der Finanzierungsplan mitsamt Angaben über die Beschaffung von Finanzmitteln im Ausland und Beweisunterlagen eingereicht werden.
Der Erste Vize-Landminister Kim Yi-tak sicherte zu, künftig gegen verschiedene Formen illegaler Immobilienaktivitäten streng vorzugehen. Das Ressort werde eine Marktordnung schaffen, in der Personen mit tatsächlichem Eigenbedarf geschützt werden.