Vereinigungsminister Chung Dong-young hat als erster hochrangiger Regierungsbeamter sein Bedauern über mutmaßlich von südkoreanischen Zivilisten nach Nordkorea geschickte Drohnen geäußert.
Er spreche Nordkorea sein tief empfundenes Bedauern über das rücksichtslose Eindringen von Drohnen in letzter Zeit aus, sagte Chung am Dienstag.
Nordkorea hatte im Januar behauptet, Drohnen aus Südkorea in seinem Luftraum entdeckt zu haben. Kim Yo-jong, die Schwester von Machthaber Kim Jong-un, hatte am 13. Januar in einer Stellungnahme von der Regierung in Seoul ein Eingeständnis und eine Entschuldigung gefordert. Denn mit der Provokation sei Nordkoreas Souveränität verletzt worden.
Chung hatte später angekündigt, dass umgehend angebrachte Maßnahmen getroffen würden, sobald Ergebnisse der Ermittlungen durch Militär und Polizei zu dem Fall vorliegen und sich der Vorwurf bestätigt.
Auf Nachfrage von KBS, ob der Ausdruck des Bedauerns mit dem Präsidialamt abgesprochen war, antwortete der Minister, dass er mit dem Nationalen Sicherheitsrat gesprochen habe.