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Wirtschaft

Ehemaliger US-Beamter nennt Coupang-Fall geopolitische Angelegenheit

Write: 2026-02-11 15:20:14Update: 2026-02-11 16:17:00

Ehemaliger US-Beamter nennt Coupang-Fall geopolitische Angelegenheit

Photo : YONHAP News

Ein ehemaliger US-Regierungsbeamter sieht die Gefahr von Nachteilen für Südkorea im Handelsbereich aufgrund dessen Umgangs mit dem Datenleck bei Coupang. 

Die entsprechende Äußerung machte Adam Farrar, Analyst für Bloomberg, bei einer Gesprächsrunde der US-Denkfabrik Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) am Dienstag (Ortszeit). 

Farrar war während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump und in der Biden-Regierung im Nationalen Sicherheitsrat Berater für die koreanische Halbinsel und die Mongolei. 

Der Fall Coupang habe sich zu einer sehr ernsten Krise für das Unternehmen entwickelt, da im großen Stil personenbezogene Daten abgeflossen seien. Mittlerweile habe sich der Fall faktisch zu einer geopolitischen Angelegenheit zwischen Südkorea und den USA entwickelt. 

Seit einigen Jahren gebe es die Erkenntnis, dass Südkorea im Digitalbereich amerikanische Unternehmen unfairerweise ins Visier genommen und einheimische Unternehmen bevorzugt habe, sagte er. 

Er warnte vor der Möglichkeit, dass die Trump-Regierung zu dem Schluss kommt, dass Südkorea bestimmte Unternehmen unfairerweise ins Visier nehme und daraufhin Maßnahmen im Handels- und Zollbereich ergreift. Südkorea würde dann in große Gefahr geraten. 

Das US-Repräsentantenhaus lud neulich einen Vertreter von Coupang zu einer öffentlichen Anhörung am 23. Februar vor. Farrar nannte dies einen beträchtlichen Risikofaktor für Seoul.

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