Ein Sonderausschuss der südkoreanischen Nationalversammlung, der ein Sondergesetz zu Investitionen in den USA überprüfen soll, hat seine Arbeit aufgenommen.
Der Sonderausschuss trat am Donnerstag zu seiner ersten Plenarsitzung zusammen. Zunächst sollen Berichte von Ministerien entgegengenommen werden.
An dem Treffen nahmen Vizepremier und Finanzminister Koo Yun-cheol sowie Industrieminister Kim Jung-kwan teil.
Der Ausschuss will erreichen, dass das Parlament noch vor Ablauf seines Mandats am 9. März über den Gesetzentwurf abstimmt.
Regierungs- und Oppositionsparteien hatten sich Anfang Februar auf die Einrichtung des Sonderausschusses verständigt. Anlass dafür war, dass US-Präsident Donald Trump höhere Zölle auf südkoreanische Importe angekündigt hatte. Er begründete dies damit, dass in Südkorea noch immer kein Gesetz für Investitionen in den USA verabschiedet wurde.
Der Entwurf für das Sondergesetz zu Investitionen in den USA wurde im vergangenen November eingereicht. Kurz zuvor hatten beide Länder eine Absichtserklärung zu ihren Zollvereinbarungen unterzeichnet. Südkorea hatte im Gegenzug für niedrigere Zölle den USA Investitionen in Höhe von 350 Milliarden Dollar versprochen.