Ausländische Anleger haben im Vormonat an den koreanischen Aktien- und Anleihenmärkten den fünften Monat in Folge einen Nettozufluss verzeichnet.
Der Anstieg beim Nettozufluss verlangsamte sich jedoch.
Nach Angaben der Zentralbank des Landes am Donnerstag wurde im Januar ein Nettozufluss von 2,39 Milliarden Dollar bei Investitionen von Ausländern in Wertpapiere (Aktien und Anleihen) verbucht.
Das heißt, dass mehr Geld aus dem Ausland für Wertpapiere eingesetzt wurde als abgezogen. Seit September letzten Jahres wurde stets ein Nettozufluss verbucht.
In Anleihen flossen 2,44 Milliarden Dollar, während im Falle von Aktien ein Abfluss von 50 Millionen Dollar registriert wurde.
Ein Mitarbeiter der Notenbank erklärte, dass es bei Investitionen in Aktien aufgrund von Gewinnmitnahmen nach Kursanstiegen zu einem leichten Nettoabfluss gekommen sei. Im Falle von Anleihen habe die abgekühlte Anlegerstimmung aufgrund gestiegener Marktzinsen zu einem geringeren Nettozufluss geführt.