Das südkoreanische Vereinigungsministerium hat Maßnahmen zugesichert, um sicherzustellen, dass keine Drohnen aus Südkorea mehr nach Nordkorea geschickt werden.
Diese Äußerung erfolgte, nachdem Kim Yo-jong, die Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un, Seoul aufgefordert hatte, Maßnahmen zur Verhinderung eines solchen Vorfalls zu ergreifen.
Nordkorea habe in einer Stellungnahme die Bekundung des Bedauerns des Vereinigungsministers vom 10. Februar über den Drohnenfall als „glücklich bzw. erfreulich“ und „vernünftig“ bezeichnet und zugleich Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Fälle dieser Art betont, sagte Amtssprecher Yoon Min-ho am Freitag.
Er gehe davon aus, dass Nordkorea damit auf die Notwendigkeit gemeinsamer Bemühungen Süd- und Nordkoreas um einen Spannungsabbau auf der koreanischen Halbinsel und die Verhinderung von Zwischenfällen hingedeutet habe, hieß es.
Der Sprecher äußerte auch die Erwartung, dass das während der Vorgängerregierung zerstörte Vertrauen zwischen Süd- und Nordkorea wiederhergestellt werden könnte, sollte Südkorea mit Nordkorea aufrichtig und offen kommunizieren.