Präsident Lee Jae Myung hat erneut bekräftigt, die Immobilienpreise stabilisieren zu wollen.
In der Nacht zum Freitag schrieb Lee in sozialen Netzwerken, es sei problematisch, wenn der Erwerb zusätzlicher Wohnungen zu Investitions- und Spekulationszwecken sogar noch finanziell gefördert werde.
Zugleich wandte er sich an Besitzer mehrerer Wohnungen. Wer noch glaube, man müsse das nur „aussitzen“, der täusche sich, schrieb Lee. Südkorea bewege sich auf eine „normale Gesellschaft“ zu, in der wieder Vernunft und Ordnung herrschen würden.
Am Freitagvormittag legte der Präsident nach. Das Land kehre Schritt für Schritt zur Normalität zurück, schrieb er. Dazu gehörten die Normalisierung eines seit Jahren als unterbewertet geltenden Aktienmarktes, die Erholung der Wirtschaft sowie die Wiederherstellung einer gerechten gesellschaftlichen Ordnung.
Gerade deshalb dürfe man nicht zulassen, dass Südkorea ausgerechnet auf dem Immobilienmarkt weiter zurückfalle und in Richtung „verlorene 30 Jahre“ zusteuere, betonte Lee.