Präsident Lee Jae Myung hat die Kritik der führenden Oppositionspartei an der geplanten Abschaffung eines Steuervorteils für Besitzer mehrerer Wohnungen zurückgewiesen.
Die Regierung hatte neulich angekündigt, den Aufschub höherer Steuersätze für Veräußerungsgewinne bei Besitzern mehrerer Wohnungen zum 9. Mai dieses Jahres zu beenden. Der Schritt soll Mehrfacheigentümer zum Verkauf ihrer Wohnungen veranlassen.
Dies führte zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen der regierenden Demokratischen Partei (DP) und der Oppositionspartei Macht des Volkes (PPP). Die PPP kritisiert das Regierungsvorhaben als einen Eingriff in das Eigentumsrecht der Bürger.
Lee schrieb am Montag auf der Plattform X, es sei fair und vernünftig, ungerechte Begünstigungen wie Steuervorteile zurückzunehmen. Denn es sei klar, dass bei solchen Vorteilen die negativen Auswirkungen die positiven überwögen.
Er wies darauf hin, dass Menschen Häuser aus rein finanziellen Gründen kauften, nicht um dort zu wohnen. Dies führe zu einem Mangel an Wohnraum und vielfältigen sozialen Problemen.
Es sei bedauerlich, dass die PPP die Politik zur Eindämmung des Besitzes mehrerer Wohnungen mit kaum nachvollziehbaren Gründen kritisiere. Die PPP wäre sich bestimmt über die Ungerechtigkeit der Vorteile für den Besitz mehrerer Wohnungen und die Notwendigkeit einer verschärften Regulierung im Klaren, fuhr der Staatschef fort. Dabei nannte er die Wohnstabilität und die Unterbindung von Immobilienspekulation als Ziele der Politik der Regierung, die sich gegen den Besitz mehrerer Wohnungen richte.