Die südkoreanische Zentralbank wird laut Einschätzung von Morgan Stanley im laufenden Monat den Leitzins unangetastet bei 2,5 Prozent belassen.
Diese Prognose teilte die globale Investmentbank in einem Bericht hinsichtlich der für den 26. Februar vorgesehenen Sitzung des geldpolitischen Ausschusses der Bank of Korea mit.
Darin hält Morgan Stanley es für möglich, dass die Notenbank seine Wachstumsprognose für die koreanische Wirtschaft für 2026 auf 2 Prozent und für 2027 auf 2,1 Prozent anheben wird. Grund sei, dass der langfristige Halbleiter-Superzyklus stärker als erwartet sei.
Die neuen Prognosen würden jeweils 0,2 Prozentpunkte höher ausfallen als die vorherigen.
Morgan Stanley geht außerdem davon aus, dass die Bank of Korea ihre Inflationsprognose bei 2,1 Prozent belassen werde.
Darüber hinaus erwartet die Investmentbank, dass fünf der sechs Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses in den nächsten drei Monaten auf eine Zinseinfrierung setzen würden.
Morgan Stanley hält zudem an der Position fest, dass trotz der in diesem Jahr ablaufenden Amtszeit von drei Gremiumsmitgliedern kein abrupter Kurswechsel der Zentralbank zu erwarten sei.