In der Frage von seit Jahren entführten Japanern will Premierministerin Sanae Takaichi das Gespräch mit Nordkorea suchen.
Die Bereitschaft zu Gesprächen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bekräftigte sie am Montag bei einem Treffen mit Angehörigen von Entführungsopfern an ihrem Amtssitz.
Sie sagte, die Lösung der Entführungsfrage sei ein ihr übertragener Auftrag. Sie sei darauf vorbereitet, direkte Gespräche mit Machthaber Kim zu führen. Sie wolle dafür sorgen, dass Japan und Nordkorea eine Zukunft gestalten, in der sie beide von Wohlstand und Frieden profitieren.
Sie wolle mit allen verfügbaren Mitteln einen Durchbruch erzielen, damit es konkrete Ergebnisse gibt, sagte sie weiter.
Takaichi hatte bereits im vergangenen November erklärt, dass sie gegenüber Nordkorea die Bereitschaft zum Gespräch mit Kim bekundete, damit die Entführungsopfer zurückkehren können.