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Internationales

Seoul protestiert gegen „Takeshima-Tag“ in Japan

Write: 2026-02-23 10:21:49Update: 2026-02-23 11:36:06

Seoul protestiert gegen „Takeshima-Tag“ in Japan

Photo : YONHAP News

Die südkoreanische Regierung hat gegen eine Veranstaltung in Japan protestiert, mit der das Nachbarland jährlich seinen Gebietsanspruch auf Dokdo bekräftigt. 

Die japanische Präfektur Shimane feierte am Sonntag den sogenannten „Takeshima-Tag“, zu dem die Regierung in Tokio einen hochrangigen Vertreter schickte.

Das Außenministerium in Seoul teilte in einer Erklärung am Sonntag mit, die Regierung protestiere nachdrücklich dagegen, dass Japan seinen ungerechtfertigten Territorialanspruch auf Dokdo wiederhole. Sie fordere noch einmal eindringlich, die Veranstaltung umgehend abzuschaffen. 

Dokdo sei historisch, geografisch und völkerrechtlich eindeutig Koreas Territorium. Die japanische Regierung sollte ihre ungerechtfertigten und unbegründeten Ansprüche auf Dokdo unverzüglich stoppen und sich der historischen Verantwortung aufrichtig stellen, betonte das Ressort.

Das Außenministerium bestellte am selben Tag Hirotaka Matsuo, den stellvertretenden Missionschef der japanischen Botschaft in Seoul, ein, um zu protestieren. 

Die Präfektur Shimane bestimmte im März 2005 mit einer Anordnung den 22. Februar zum „Takeshima-Tag“. Anlass war der 100. Jahrestag einer Bekanntmachung der Präfektur vom 22. Februar 1905, mit der sie Dokdo einseitig in ihre Verwaltungsbezirke eingegliedert hatte. Takeshima ist die japanische Bezeichnung für die koreanischen Felseninseln Dokdo.

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