Die Streitkräfte Südkoreas und der USA haben einen gemeinsamen Pressetermin wegen ihres regelmäßigen Militärmanövers „Freedom Shield“ kurzerhand verschoben.
Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete am Sonntag, dass Südkorea und die USA ihr für Mittwoch vorgesehenes gemeinsames Presse-Briefing vertagt hätten und einen neuen Termin koordinieren würden. Yonhap zitierte in dem Bericht eine militärische Quelle.
Grund ist laut Informationen ein Konflikt um den Umfang der Feldübungen (Field Training Exercises: FTX) im Rahmen des jährlich im März abgehaltenen Manövers.
Der Quelle zufolge will die südkoreanische Seite während der Übung „Freedom Shield“ möglichst auf Feldübungen verzichten. Die US-Seite habe deswegen jedoch Bedenken geäußert.
Das südkoreanische Militär beschloss laut Berichten, die gemeinsamen Feldübungen mit den USA über das ganze Jahr verteilt abzuhalten. Außerdem will es die Zahl der Feldübungen im Rahmen von Freedom Shield reduzieren.
Einem Manöver in kleinerem Umfang stehe die US-Armee deshalb ablehnend gegenüber, weil ein Teil der zusätzlichen Truppen und Ausrüstung bereits in Südkorea eingetroffen sei.