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Südkorea plädiert für Pjöngjang als Gesprächsort der Ministerrunde
Write: 2001-10-20 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Südkorea hat vorgeschlagen, die nächste innerkoreanische Ministerrunde, so wie ursprünglich geplant, in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang zu veranstalten. Damit hat Südkorea dem Vorschlag Nordkoreas, die Gespräche im nordkoreanischen Gumgang-Gebirge abzuhalten, eine vorläufige Absage erteilt. Südkoreas Wiedervereinigungsminister und Delegationschef bei den Ministergesprächen, Hong Soon-young, wird Nordkorea Anfang nächster Woche darüber informieren, dass das Gumgang-Gerbirge aus Sicht Südkoreas nicht als Gesprächsort für das Ministertreffen geeignet zu sein scheint. Eine entgültige Entscheidung hierüber sei nach Angaben eines südkoreanischen Beamten aber noch nicht gefallen, da nicht wenige Stimmen in der Regierung die Fortsetzung der innerkoreanischen Ministergespräche unbedingt wünschen und einer Verlegung des Gesprächsorts daher notfalls zustimmen würden. Der Beamte wies aber auch daraufhin, dass die Meinung der Öffentlichkeit respektiert werden müsse. Seit der einseitigen Verschiebung der Familienzusammenführung durch Nordkorea sei die Bereitschaft der Südkoreaner, dem Norden Entgegenkommen zu zeigen, stark gesunken.
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