Innerkoreanisches
Erste Menschenrechtskonferenz zu Nordkorea in Washington
Write: 2005-07-20 18:13:14 / Update: 0000-00-00 00:00:00
In Washington ist am Dienstag die erste internationale Konferenz über die Menschenrechtslage in Nordkorea eröffnet worden.
An der von der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation Freedom House veranstalteten Konferenz nehmen insgesamt 1.000 Menschenrechtsaktivisten, Politiker und Studenten aus Südkorea und den USA sowie nordkoreanische Flüchtlinge teil.
In der Grundsatzrede bei der Eröffnung sagte der frühere israelische Innenminister Natan Sharansky, viele Länder unterstützten Nordkorea aus politischen und diplomatischen Gründen. Die Unterstützung sei zwar ein wichtiger Beitrag zur Überwindung der Hungersnot, gleichzeitig müsse jedoch stärker über die Verbesserung der Menschenrechtslage in Nordkorea diskutiert werden.
Ein Vertreter von Freedom House betonte, die Menschenrechtslage in Nordkorea sei ein wichtiger Teil der internationalen Sicherheitslage und müsse berücksichtigt werden, wenn die USA mit Nordkorea Gespräche führen, hieß es.
Auf der Konferenz werden außerdem Bilder von nordkoreanischen Kindern, die Hunger leiden, ausgestellt. Auch wurde ein Dokumentarfilm über nordkoreanische Flüchtlinge in China gezeigt.
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