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Innerkoreanisches

Japan will Energiehilfe für Nordkorea nicht ansprechen

Write: 2005-07-23 18:24:39Update: 0000-00-00 00:00:00

Bei den Sechser-Nuklearverhandlungen in Peking will die japanische Regierung offenbar geplante Energiehilfen für Nordkorea nicht ansprechen, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap aus Tokio.

Die Abänderung der bisherigen Position basiere auf dem Urteil der japanischen Regierung, dass die Situation im Zusammenhang mit der nordkoreanischen Nuklearproblematik völlig anders als noch vor einem Jahr sei. Tokio bezieht sich dabei insbesondere auf die Tatsache, dass Nordkorea offiziell erklärt hatte, Atomwaffen zu besitzen. Ein weiterer Grund sei der Streit um sterbliche Überreste von Nordkorea verschleppten Japanern. Nordkorea hatte nach japanischer Auffassung die falschen Gebeine übergeben, die nach Pjöngjanger Angaben jedoch so wie gefordert von einer in den 70er Jahren verschleppten Japanerin stammen sollen. Auch das Angebot der südkoreanischen Regierung über Stromlieferungen an Nordkorea habe Tokio seine Haltung ändern lassen, hieß es.

Bei der letzten Runde der Sechser-Verhandlungen hatte sich Japan dazu bereit erklärt, sich im Falle einer Lösung des Nuklearstreits an Energiehilfsprogrammen für Nordkorea zu beteiligen.

Bei der kommenden Verhandlungsrunde wird Tokio voraussichtlich seinen Wunsch unterstreichen, nach der Lösung des Nuklearstreits und der Entführten-Frage die Beziehungen mit Nordkorea normalisieren zu wollen.

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