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Innerkoreanisches

USA lehnen weiter auch ziviles Atomprogramm in Nordkorea ab

Write: 2005-07-30 19:04:30Update: 0000-00-00 00:00:00

Das US-Außenministerium hat Vermutungen zurückgewiesen, wonach die USA einem zivilen Atomprogramm in Nordkorea zustimmen könnten.

Nordkorea dürfe selbst zu zivilen Zwecken kein Atomprogramm erlaubt werden, sagte der Sprecher des Ministeriums, Sean McCormack, am Freitag in Washington. Die Medien hätten die Äußerungen des US-Chefunterhändlers Christopher Hill falsch interpretiert, hieß es weiter.

Hill sagte am selben Tag am Rande der Sechser-Atomgespräche in Peking, er sei der Ansicht, dass Nordkorea ein Recht auf die friedliche Nutzung von Atomenergie habe, sollte das kommunistische Land wieder zum Atomwaffensperrvertrag zurückkehren. Die Frage sei daher nicht, ob Nordkorea das Recht habe, sondern ob es unbedingt von dem Recht Gebrauch machen müsse.

US-Außenministeriumssprecher McCormack bekräftigte, dass Hill das Prinzip der US-Regierung mit deutlichen Worten dargestellt habe. Als Begründung für die US-Position nannte er darüber hinaus den „historischen Kontext“, dass Nordkorea die innerkoreanische Erklärung zur Entnuklearisierung Koreas, den Atomwaffensperrvertrag und das Genfer Nuklearabkommen von 1994 schließlich nicht eingehalten habe. Man könne daher nicht ausschließen, dass sich in Nordkorea ein Atomprogramm zu einem Atomwaffenprogramm entwickelt, hieß es.

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