Eine Woche nach der Wiederaufnahme der Sechser-Nuklearverhandlungen in Peking sind die Teilnehmerstaaten dabei, die Meinungsunterschiede über Chinas zweiten Kompromissvorschlag zu verringern. Ziel ist die Annahme einer gemeinsamen Erklärung zur Beendigung des nordkoreanischen Nuklearprogramms.
Wie aus Peking verlautete, fanden heute verschiedene bilaterale Verhandlungen statt. Der amerikanische Chefunterhändler Christopher Hill sagte, über Chinas ersten Entwurf habe es recht große Differenzen gegeben. Der zweite Vorschlag sei gestern Abend vorgelegt worden. Solange nicht alles ausgehandelt sei, gebe es keine Einigung, betonte Hill.
Nach Darstellung eines südkoreanischen Beamten arbeiten die Teilnehmerstaaten an dem gemeinsamen Ziel der Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Die Teilnehmer seien bemüht, einen festen Rahmen für die Beilegung des Nuklearkonflikts zu schaffen, hieß es.