Die südkoreanische Regierung arbeitet an Folgemaßnahmen für die nächste Sitzung der Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Nuklearprogramm.
Teilnehmer der Verhandlungen hatten gestern in Peking eine Sitzungspause bis zur letzten Augustwoche beschlossen.
Bei einer Kabinettssitzung unter der Leitung des Vereinigungsministers und Leiters des Nationalen Sicherheitsrates (NSC) Chung Dong-young hat die Regierung hoch geschätzt, dass die Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel durch die sechs Teilnehmerstaaten als endgültiges Ziel prinzipiell anerkannt worden sei. Dass durch zahlreiche multilaterale sowie bilaterale Gespräche die Standpunkte eines jeden Teilnehmerlandes deutlich dargestellt worden seien, sei ebenfalls positiv zu bewerten, hieß es. Seoul misst zudem der Tatsache eine große Bedeutung bei, dass ein trilaterales Treffen zwischen den beiden Koreas und den USA auf Initiative Südkoreas zustande gekommen war.
Die südkoreanische Regierung will sich bis Ende August offenbar dafür einsetzen, Nordkorea zu einer strategischen Entscheidung zu bewegen und weitere Kompromissmöglichkeiten auszuarbeiten.