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Innerkoreanisches

Erste Videoschaltungen zwischen getrennten Familien ein Erfolg

Write: 2005-08-15 17:28:15Update: 0000-00-00 00:00:00

Zum ersten Mal in der Geschichte der Teilung Koreas sind Videoschaltungen zwischen in beiden Landesteilen getrennt lebenden Familien durchgeführt worden.

Jeweils 20 Familien in Süd- und Nordkorea konnten per Video ihre über fünf Jahrzehnte lang vermissten Familienangehörigen wiedersehen. Dafür wurden das sogenannte Zentrum für Wiedersehen in Seoul und sieben Regionalbüros mit dem Zentrum in Pjöngjang verbunden.

Der Vorsitzende des südkoreanischen Rotkreuzverbandes, Han Wan-sang, hat die Videoschaltungen als Epoche machende humanitäre Maßnahme bezeichnet. Angesichts der Tatsache, dass jährlich 4.000 bis 5.000 Menschen ohne ein Wiedersehen mit den Verwandten im anderen Landesteil sterben, sollten mehr Möglichkeiten für Videoschaltungen geschaffen werden, hieß es. Vereinigungsminister Chung Dong-young versprach Bemühungen, Videoschaltungen rund um die Uhr zu ermöglichen.

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