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Innerkoreanisches

Seoul hält möglichen Stopp des Reaktorbaus in Nordkorea für zeit- und kostenaufwändig

Write: 2005-08-23 18:16:04Update: 0000-00-00 00:00:00

Nach Einschätzung des südkoreanischen Vereinigungsministeriums wäre ein Stopp des Reaktorbauprojekts in Nordkorea mit einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden.

Die Prozedur der Einstellung des multinationalen Projekts, das gemäß dem Genfer Nuklearabkommen zwischen den USA und Nordkorea im Jahre 1994 gestartet wurde, dauerte mindestens zwei Jahre, hieß es in einem Ministeriumsbericht. Der Bericht wurde dem parlamentarischen Ausschuss für Wiedervereinigung, Außenpolitik und Handel vorgelegt. Das Ministerium hält die Möglichkeit der Fortsetzung der Bauarbeiten an den zwei Leichtwasserreaktoren, die seit dem Ausbruch des zweiten Atomstreits mit Nordkorea seit mehr als einem Jahr ausgesetzt sind, jedoch für gering.

Wenn die am Baukonsortium beteiligten Staaten, darunter Südkorea, die USA und Japan den Stopp der Bauarbeiten beschlössen, wären unter anderem Entschädigungszahlungen zwischen dem Konsortium KEDO und den beteiligten Unternehmen ein großes Problem. Die KEDO entschädigte seit Februar 2003 bereits Unternehmen mit insgesamt 28 Millionen US-Dollar.

Das Ministerium teilte außerdem mit, dass bisher 1,55 Milliarden US-Dollar für die Bauarbeiten in Nordkorea ausgegeben wurden. Südkorea zahlte davon 1,1 Milliarden US-Dollar. Japan übernahm 463 Millionen US-Dollar, die EU 17 Millionen US-Dollar.

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