Die Rotkreuzverbände Süd- und Nordkoreas haben heute nach 21-monatiger Pause im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge wieder Gespräche aufgenommen.
Bei der dreitägigen Gesprächsrunde will Südkorea die Frage der im Koreakrieg gefangen genommenen Soldaten und der in den Norden entführten Südkoreaner in den Vordergrund stellen. Südkoreas Ziel ist, zunächst zu erfahren, wieviele Soldaten und Entführte noch leben.
Die südkoreanische Seite will zudem vorschlagen, die Mitte August erstmals durchgeführte Zusammenführung von getrennt lebenden Familien per Videoschaltungen zu erweitern und einen Briefverkehr zu ermöglichen.