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Innerkoreanisches

Vereinigungsminister macht Stromlieferungen von Ende des Reaktorbauprojekts abhängig

Write: 2005-08-24 15:23:23Update: 0000-00-00 00:00:00

Vereinigungsminister Chung Dong-young hat den Stopp des Leichtwasserreaktorbauprojekts in Nordkorea als eine Voraussetzung für Seouls Stromversorgung für den Norden genannt.

Damit machte der Minister deutlich, dass sich die Regierung nicht parallel an beiden Projekten, dem Leichtwasserreaktorbau und der Stromversorgung, beteiligen werde.

Die Seouler Regierung hatte im Juli angekündigt, binnen drei Jahren nach der vollständigen Beilegung des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm Nordkorea zwei Millionen Kilowatt Strom direkt liefern zu wollen. Gleichzeitig forderte Seoul den Stopp des mittlerweile suspendierten Leichtwasserreaktorbauprojekts, welches das internationale Konsortium KEDO durchführt.

Für das Projekt wurden 1,55 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Südkorea zahlte davon 1,1 Milliarden US-Dollar. Japan übernahm 463 Millionen US-Dollar, die EU 17 Millionen US-Dollar.

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