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Innerkoreanisches

Innerkoreanische Rotkreuzgespräche ohne Vereinbarungsdokument zu Ende gegangen

Write: 2005-08-26 17:22:50Update: 0000-00-00 00:00:00

Die sechste Runde der innerkoreanischen Rotkreuzgespräche ist in der Nacht zum Freitag ohne Vereinbarungsdokument zu Ende gegangen.

Streitpunkt war die Frage der nach dem Koreakrieg vermissten und nach Nordkorea entführten Südkoreaner. Beide Seiten konnten sich auf eine Pressemitteilung verständigen, in der die Austragung der Gespräche erwähnt wurde.

Die südkoreanische Seite forderte, Schicksal und Verbleib derjenigen Südkoreaner zu ermitteln, die während und nach dem Koreakrieg in den Norden verschleppt worden sind. Nordkorea will die Ermittlungen auf Kriegsvermisste beschränken. Nach Schätzungen leben im Norden zurzeit 500 südkoreanische Kriegsgefangene und 480 nach dem Krieg Entführte.

Beide Seiten haben sich im Grundsatz darauf geeinigt, noch in diesem Jahr eine weitere Familienzusammenführung und zwei Wiedersehen per Videoschaltungen zu veranstalten. Auch herrschte grundsätzlich Einigkeit, dass rund 20.000 getrennt lebenden Familien ein Briefwechsel ermöglicht werden soll.

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