Die US-Regierung hat den nordkoreanischen Vorschlag, die Wiederaufnahme der Atomgespräche um zwei Wochen zu verschieben, akzeptiert.
Der Sprecher des Außenministeriums, Sean McCormack, sagte, ein genaues Datum für die Wiederaufnahme der Gespräche würden Nordkorea und China festlegen. Der Sprecher wies gleichzeitig Nordkoreas Kritik zurück, wonach die USA für die Verschiebung der Gespräche verantwortlich seien.
Das nordkoreanische Außenministerium hatte am Montag vorgeschlagen, die Atomgespräche in der am 12. September beginnenden Woche wieder aufzunehmen. Nordkorea habe dies den USA bereits über bilaterale Gesprächskanäle in New York vorgeschlagen und sei damit auf Verständnis gestoßen. Das Ministerium hatte zugleich scharfe Kritik an den USA geübt. Die USA hätten Nordkorea mit einem groß angelegten Militärmanöver mit Südkorea und der Ernennung eines Sonderbotschafters für Menschenrechtsfragen in Nordkorea provoziert. Washington habe dadurch alle Möglichkeiten zerstört, die Gespräche wie geplant in der letzten Augustwoche fortzusetzen, hieß es.