Innerkoreanisches
Südkorea bemüht sich um Transparenz bei Hilfsgüterverteilung in Nordkorea
Write: 2005-09-03 15:17:18 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die südkoreanische Regierung hat die Kritik einer amerikanischen Nichtregierungsorganisation an der direkten Nahrungsmittelhilfe Südkoreas an Nordkorea zurückgewiesen.
Südkorea bemühe sich seit den ersten Hilfslieferungen im Jahr 1995 stets um Transparenz bei der Verteilung der Hilfsgüter in Nordkorea, bekräftigte das Vereinigungsministerium in Seoul. Beide Koreas hätten darüber hinaus vertraglich vereinbart, dass südkoreanische Regierungsbeamte die Hilfsgüterverteilung in Nordkorea vor Ort überwachen dürfen. Seit Anfang dieses Jahres sei die Überwachung noch einmal verstärkt worden.
Eine private US-Organisation, die sich mit Menschenrechtsfragen in Nordkorea beschäftigt, hatte am vergangenen Donnerstag gefordert, dass Südkoreas gesamte Nahrungsmittelhilfe über das Welternährungsprogramm (WFP) erfolgen solle. Denn die direkte Hilfe Südkoreas wirke sich negativ auf Nordkoreas Bemühungen um Selbstversorgung aus. Sie stelle darüber hinaus auch ein Hindernis für die Bemühungen der internationalen Hilfsorganisationen dar, bei der Verteilung der Hilfsgüter für Transparenz zu sorgen.
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