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Innerkoreanisches

US-Beauftragter für Menschenrechte in Nordkorea will Nahrungshilfe überprüfen

Write: 2005-09-09 19:14:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Der Sonderbeauftragte der US-Regierung für Menschenrechtsprobleme in Nordkorea, Jay Lefkowitz, hat angedeutet, die Nahrungsmittelhilfe für Nordkorea von der dortigen Menschenrechtslage abhängig machen zu wollen.

Auf einer Pressekonferenz zu seinem Amtsantritt in Washington bekräftigte er, man müsse alle Aspekte der Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea überprüfen, um die Menschenrechtslage in Nordkorea zu verbessern. Er schenke insbesondere der Tatsache Aufmerksamkeit, dass Nordkorea eines der größten Nehmerländer sei, gleichzeitig jedoch die dortige Menschenrechtslage unbedingt verbessert werden müsse. Die Lage in der sich rund 20 Millionen Menschen in Nordkorea befänden, sei keineswegs akzeptabel, hieß es.

Seine Bemerkung widerspricht bisherigen offiziellen Stellungnahmen des US-Außenministeriums. Das Ministerium hatte wiederholt erklärt, dass zwischen der Menschenrechtsfrage und der Nahrungsmittelhilfe getrennt werde.

Der Sonderbeauftragte machte zugleich jedoch deutlich, dass die Menschenrechtsprobleme in Nordkorea keinen Einfluss auf die Sechser-Gespräche über das Atomprogramm haben werden

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