Innerkoreanisches
US-Außenministerin trennt zwischen Nahrungshilfe und Menschenrechtslage in Nordkorea
Write: 2005-09-10 18:34:01 / Update: 0000-00-00 00:00:00
US-Außenministerin Condoleezza Rice hat angekündigt, die Nahrungsmittelhilfe für Nordkorea ungeachtet von Menschenrechtsfragen fortsetzen zu wollen.
Washington verfolge eine Politik, wonach Nahrungsmittel nicht als Waffe eingesetzt werden dürfen, betonte Rice bei einem Pressebriefing.
Ihre Aussage steht im Widerspruch zur gestrigen Äußerung des US-Sonderbeauftragten für Menschenrechtsfagen in Nordkorea, Jay Lefkowitz. Dieser hatte zu seinem Amtsantritt angedeutet, die Nahrungsmittelhilfe für Nordkorea von der dortigen Menschenrechtslage abhängig machen zu wollen.
Rice schlug jedoch vor, dass die Versorgungslage nach Hilfslieferungen überprüft werden solle, um Zeitpunkt und Art weiterer Lieferungen besser bestimmen zu können hieß es.
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