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Innerkoreanisches

Nordkorea stellt Hyundai-Monopol für Tourismusprojekte in Frage

Write: 2005-09-13 18:16:04Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkorea hat angedeutet, das Monopol der südkoreanischen Unternehmensgruppe Hyundai für innerkoreanische Reiseprojekte zu kippen.

Die Regierung in Pjöngjang schlug dem Reiseanbieter Lotte Tours vor, sich an Projekten für Reisen ins nordkoreanische Gaeseong zu beteiligen. Lotte Tours treibt seit dem Frühjahr Reisen mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Gaeseong voran. Das Unternehmen erklärte, noch keine Entscheidung über das Angebot der nordkoreanischen Regierung getroffen zu haben.

Hyundai-Asan protestierte unterdessen gegen Nordkoreas Versuch, ein weiteres südkoreanisches Unternehmen in die Tourismusprojekte miteinbeziehen zu wollen. Dies verstieße gegen das Abkommen zwischen Nordkorea und Hyundai aus dem Jahre 2000. Darin habe Hyundai ein Monopolrecht für sieben innerkoreanische Projekte, darunter die Reiseprogramme, zugesichert bekommen, hieß es.

Hyundai-Asan hat als Anbieter der Reisen ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge seit Ende August mit Problemen zu kämpfen. Nachdem Kim Yun-kyu den Vorstandsvorsitz abgegeben hatte, beschloss Nordkorea eine Halbierung der täglichen Teilnehmerzahl der Geumgang-Reisen auf 600. Quellen zufolge war Nordkorea verstimmt, weil es nicht vorher über den Rücktritt informiert worden war.

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