Bei den Sechser-Atomgesprächen mit Nordkorea in Peking sind bislang keine Forschritte erzielt worden.
Bei der ersten Hauptsitzung sollen die Standpunkte aller Teilnehmerstaaten erörtert worden sein. Ob ein Entwurf für ein gemeinsames Vereinbarungsdokument vorgelegt worden ist, oder über eine zweite Sitzungspause gesprochen worden ist, ist nicht bekannt. Die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden.
Zuvor waren die USA und Nordkorea zum zweiten Einzeltreffen zusammengekommen. Beide Seiten konnten dabei die gravierenden Meinungsunterschiede über den von Nordkorea geforderten Leichtwasserreaktor nicht abbauen.
US-Chefunterhändler Chritopher Hill hat die Forderung nach der Lieferung eines Leichtwasserreaktors zur Stromversorgung entschieden abgelehnt. Kein Land sei bereit, einen Leichtwasserreaktor zu bezahlen, sagte Hill.
Wie aus diplomatischen Kreisen in Peking verlautet, soll der südkoreanische Chefunterhändler Song Min-soon sowohl von Nordkorea als auch den USA mehr Flexibilität gefordert haben. Es bestünden für Nordkorea Chancen, später einen Leichtwasserreaktor zu erhlaten, hieß es.