Innerkoreanisches
Macao leitet Ermittlung gegen angebliche illegale Finanztransaktionenen Nordkoreas ein
Write: 2005-09-17 18:20:51 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nach Vorwürfen des US-Finanzministeriums gegen Nordkorea wegen angeblich illegaler Finanztransaktionen über eine macauische Bank hat die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone Ermittlungen eingeleitet.
Sie sei sehr besorgt, doch zugleich zuversichtlich, dass sich Macao strikt an die UN-Beschlüsse gegen illegale internationale Finanztransaktionen gehalten habe, hieß es in einer Erklärung der Regierung.
Das US-Finanzministerium hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass Nordkorea über Banko Delta Asia gefälschte US-Dollar-Scheine verbreitet und Geld aus illegalen Drogengeschäften gewaschen habe. Die macauische Bank wird von dem Kasinomilliadär Stanley Ho kontrolliert, der in letzter Zeit ins Hotel- und Kasinogeschäft in Nordkorea investiert hatte. Das US-Finanzministerium hat gemäß dem Patriotengesetz US-Banken verboten, Geschäfte mit der Bank in Macao durchzuführen.
Der nordkoreanische Konsul in Hongkong, Lee Gil-o, übte draufhin heftige Kritik gegen die USA. Nordkorea habe keineswege mit illegalen Aktivitäten zu tun, sagte er in einem Interview mit einem Honkonger Fernsehsender.
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