Nach dem Durchbruch bei den Pekinger Atomgesprächen hat der südkoreanische Präsident Roh Moo-hyun ein umfassendes Hilfsprogramm für die nordkoreanische Wirtschaft angekündigt.
Aussöhnung und Annäherung zwischen Süd- und Nordkorea würden seiner Meinung nach entscheidend zu einer endgültigen Beilegung des Nordkorea-Konfliktes beitragen. Langfristig sollten in Nordkorea Infrastrukturen für Energieversorgung, Logistik und Telekommunikation aufgebaut werden. Südkorea sollte in den Bereichen systematische Hilfe leisten, sagte Roh in einer Kabinettssitzung.
Roh bewertete das einschneidende Ergebnis bei den Atomverhandlungen am Montag als Ausgangspunkt für die Etablierung eines Friedenssystems auf der koreanischen Halbinsel. Er hoffe auf positive Auswirkungen, nicht nur auf die südkoreanische Wirtschaft, sondern die Wirtschaft in der gesamten nordostasiatischen Region.