Nordkorea will mit Ablauf des Jahres auf humanitäre Hilfe durch die Vereinten Nationen verzichten. Als Begründung nannte Nordkoreas stellvertretender Außenminister Choe Su-hon, dass sich die Lebensmittelsituation dank guter Ernte von Kartoffeln, Weizen und Gerste entspannt habe.
Die Bitte habe er bereits UN-Generalsekretär Kofi Annan bei einem Treffen am Mittwoch mitgeteilt, hieß es. Choe hatte den USA vorgeworfen, die humanitäre Hilfe „politisch auszuschlachten“ und mit Menschenrechtsfragen zu verbinden. Das US-amerikanische Außenministerium hat den Vorwurf unterdessen zurückgewiesen.
Vizeaußenminister Choe äußerte aber Interesse seines Landes an der Fortsetzung der Entwicklungshilfe zum Aufbau der Infrastruktur.