Innerkoreanisches
KEDO will mit Entscheidung über zivile Reaktoren in Nordkorea noch warten
Write: 2005-09-27 18:51:49 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Organisation für Energieentwicklung in Korea (KEDO) wird voraussichtlich erst im November über die Zukunft des Projekts für den Bau von Leichtwasserreaktoren in Nordkorea entscheiden.
Das internationale Konsortium eröffnete am Montag in New York seine Vorstandssitzung. Südkorea, USA, Japan und Europäische Union (EU) wollten über das südkoreanische Vorhaben zur Stromlieferung an Nordkorea und die zivilen Reaktoren diskutieren, eine endgültige Entscheidung aber erst in der Vorstandssitzung im November treffen, sagte ein KEDO-Funktionär.
Sollte Nordkorea nicht an seiner Forderung nach dem Reaktorbau als Voraussetzung für den Stopp des Nuklearprogrammms festhalten, könne ein positiver Klimawechsel stattfinden und das KEDO-Projekt fortgesetzt werden, hieß es weiter.
Die Organisation hatte im Dezember 2003, nach dem erneuten Ausbruch des Atomstreits mit Nordkorea, den Bau von zwei zivilen Reaktoren für zunächst ein Jahr und später für ein weiteres ausgesetzt. Die Bauarbeiten an den Reaktoren waren unter dem Genfer Rahmenabkommen von 1994 zwischen den USA und Nordkorea aufgenommen worden. Sie sind eine Gegenleistung für den damaligen nordkoreanischen Verzicht auf Atomprogramme.
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