Innerkoreanisches
GNP schlägt innerkoreanische Sonderzonen für Wirtschaft und Tourismus vor
Write: 2005-10-14 19:03:23 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die größte Oppositionspartei Große Nationalpartei (GNP) hat die Einrichtung innerkoreanischer Sonderzonen für Wirtschaft und Tourismus vorgeschlagen.
Eine Wirtschaftssonderzone sollte die südkoreanische Grenzstadt Paju, das nordkoreanische Gaesung mit seinem innerkoreanischen Industriepark und das nordkoreanische Haeju umfassen. Eine Sonderzone für Wiedervereinigung und Tourismus führe vom südkoreanischen Seolak-Gebirge bis zum Geumgang-Gebirge in Nordkorea, sagte der Fraktionsvorsitzende Kang Jae-seob vor dem Parlament. Die Idee werde zur Friedensverankerung und dem Aufbau einer Wirtschaftsgemeinschaft auf der koreanischen Halbinsel beitragen, bekräftigte er.
Der Oppositionspolitiker forderte darüber hinaus die Regierung zu mehr Entschlossenheit in der Nordkorea-Politik auf. Die Regierung müsse dafür sorgen, dass die Entwicklungen der innerkoreanischen Beziehungen mit denen bei den Atomgesprächen Schritt halten. Sie dürfe in der Frage der südkoreanischen Kriegsgefangenen und Entführten und nordkoreanischer Flüchtlinge nicht länger stillschweigen. Auf der geplanten APEC-Gipfelkonferenz in Busan im nächsten Monat sollte die Regierung auch Menschenrechtsprobleme in Nordkorea offiziell thematisieren, hieß es weiter.
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