Innerkoreanisches
Nordkorea droht Hyundai mit Vertragsauflösung
Write: 2005-10-20 18:41:19 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nordkorea hat dem südkoreanischen Organisator der Reisen ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge, Hyundai Asan, mit Vertragsauflösung gedroht.
Mit der Entlassung des Vizevorsitzenden Kim Yoon-kyu habe das Unternehmen das Vertrauen Nordkoreas verloren, hieß es in einer offiziellen Erklärung des Ausschusses für Frieden in Asien und Pazifik, dem Projektverantwortlichen auf nordkoreanischer Seite. Unter den gegenwärtigen Umständen sehe Nordkorea keinen Grund mehr, die bestehenden Verträge mit Hyundai einzuhalten. Die Verträge räumen Hyundai Asan unter anderem eine Monopolstellung bei sieben innerkoreanischen Gemeinschaftsprojekten ein.
Hyundai müsse Kim Yoon-kyu rehabilitieren, sollte das Unternehmen die Geumgang-Touren weiter anbieten wollen, hieß es. Kim gilt mit dem verstorbenen Vorsitzenden von Hyundai Asan als Pionier im Wirtschaftsaustausch und war Nordkoreas wichtigster Ansprechpartner bei Hyundai. Der Manager hatte jüngst wegen Unterschlagung seinen Posten als Vizevorsitzender aufgeben müssen.
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