Innerkoreanisches
Parteien über Verstimmung zwischen Nordkorea und Hyundai besorgt
Write: 2005-10-21 18:58:28 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Regierungspartei und Oppositionsparteien haben Besorgnis über den Konflikt zwischen Nordkorea und Hyundai Asan um innerkoreanische Gemeinschaftsprojekte geäußert.
Die regierende Uri-Partei forderte beide Seiten zu einem Kompromiss auf, die südkoreanische Regierung solle zudem stärker vermitteln. Die führende Oppositionspartei Große Nationalpartei (GNP) forderte von Nordkorea eine Entschuldigung und warf dem kommunistischen Nachbarn Vertrauensbruch vor.
Uri-Sprecher Chun Byeong-heon sagte, Hyundai und Nordkorea sollten durch Dialog Missverständnisse beseitigen, damit innerkoreanische Gemeinschaftsprojekte, die Frieden und Wiedervereinigung dienen, bei der Bevölkerung nicht auf Misstrauen stoßen.
Die Opposition verschärfte die Kritik an Nordkorea. GNP-Fraktionschef Kang Jae-seob kritisierte, dass sich Nordkorea entgegen dem Geist der Marktwirtschaft in Personalentscheidungen eines südkoreanischen Unternehmens einmischen wolle. Die südkoreanische Regierung müsse die alleinige Verantwortung tragen, da sie die Wirtschaftsprojekte politisch missbrauche und nicht auf deren Transparenz achte.
Zwischen Nordkorea und Hyundai Asan, dem Ansprechpartner auf südkoreanischer Seite im innerkoreanischen Wirtschaftsaustausch, herrschen seit Monaten Verstimmungen, nachdem Hyundai den Vizevorsitzenden Kim Yoon-kyu wegen Unterschlagung von Unternehmensgeldern entlassen hatte. Kim gilt mit dem verstorbenen Hyundai-Vorsitzenden Chung Mong-hun als Pionier für innerkoreanische Gemeinschaftsprojekte und war der Hauptansprechpartner Hyundais für Nordkorea. Nordkorea drohte am Donnerstag in einer offiziellen Erklärung mit dem Ausschluss Hyundais aus Gemeinschaftsprojekten. Das Land sagte unterdessen auch den geplanten Besuch von Hyundai-Mitarbeitern für Beratungen über die Einführung eines neuen Tourprogramms ab.
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