Eine Nichtregierungsorganisation (NGO) für die Unterstützung der nordkoreanischen Flüchtlinge namens „Gute Freunde“ hat die Notwendigkeit eines gestiegenen Bewusstseins für die Problematik der Überläufer aus Nordkorea hervorgehoben. Die Organisation begrüße zwar die Einreise der 25 Botschaftsflüchtlinge nach Südkorea. Die internationale Gemeinschaft sollte jedoch weiter für das Problem der nordkoreanischen Flüchtlinge sensibilisiert werden, heißt es in einer Erklärung der „Guten Freunde“. Die Organisation wies diesbezüglich darauf hin, dass sowohl diesmal, als auch im Falle der Familie Chang Gil-sus, die sich letztes Jahr über Peking und die Philippinen in den Süden abgesetzt hatte, die Anerkennung des Flüchtlingsstatus durch China abgelehnt wurde. Als den wichtigsten Grund für die Fluchtversuche der Nordkoreaner nannten die „Guten Freunde“ die ernste Nahrungsmittelknappheit in Nordkorea. Zur Vorbeugung der Massenflucht nach China sollten am besten mehr Nahrungsmittel geliefert werden, hieß es.